Radioprogramm

Bayern 2

Jetzt läuft

Bayern 2 am Samstagvormittag

05.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

05.03 Uhr
BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag

06.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

06.05 Uhr
BR-Heimatspiegel

Zur Einstimmung auf den Tag: Mit Volksmusik aus Bayern und mit Moderatoren, die in Bayern daheim sind. Volkskundliches und Brauchtum finden hier ihren Platz, doch darüber wird auch der Blick auf die Gegenwart nicht verstellt. Mit Andi Ebert 7.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr

06.45 Uhr
Positionen

Heute: Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten Mit Pastor Gunter Stahlberger, Nürnberg

07.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

07.05 Uhr
radioMikro

7.30 Sonntagshuhn

08.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

08.05 Uhr
Katholische Welt

Ende oder Ziel des Lebens? Carl Orffs Grabspruch und "Das Spiel vom Ende der Zeiten" Von Lorenz Wachinger Carl Orff (1895-1982), der große Münchner Komponist, ist nicht vergessen: jedes Jahr am Samstag vor dem 29. März, seinem Todestag, feiern die Benediktiner von Kloster Andechs das Jahrgedächtnis für ihn. Denn er hat dort in einem Seitenschiff der Kirche sein Grab. Auf der Grabplatte aus Marmor stehen, neben Geburts- und Sterbedaten, zwei lateinische Wörter: "Summus finis". Soll das heißen "Äußerstes Ende" oder "Höchstes Ziel"? Man kann die Wörter so oder so übersetzen, sie sind zweideutig. Was Orff gemeint hat, wird an seinem letzten Werk, der deutsch und lateinisch betitelten "Oratorien-Oper", erkennbar: "De temporum fine Comoedia" oder "Das Spiel vom Ende der Zeiten". Es wird nicht oft aufgeführt - zuletzt im Münchner Prinzregenten-Theater 1999 und 2000 - und ist deswegen nicht sonderlich bekannt. Die Frage nach dem letzten Ende oder dem Ziel von Gut und Böse wird im "Spiel" der Diskussion freigegeben, aber in großem Ernst verhandelt. Vier Szenen stellen die alten wichtigen Symbole vor: "Ewige Hölle" oder endgültige Erlösung auch des "Teufels" am "Jüngsten Tag". Es treten die antiken Sibyllen auf und vertreten die "Hölle" als Ende; in der zweiten Szene spätere Theologen, sogenannte "Anachoreten", heilige Einsiedler, die ihnen heftig widersprechen; in der dritten Szene wird ein Traum der Theologen vorgeführt, der "Die letzten Menschen", voll Angst vor dem Weltende, zeigt - könnten nicht wir das sein? Die letzte Szene zeigt den wieder aufgenommenen "Lucifer", den Licht-Engel, der er nach alter Überlieferung einmal war. Das alles mit der schwierigen und heftigen Musik des späten Carl Orff, die sich eindringlich, wuchtig anhört. In einem feierlichen, fragenden Gesang erklingen die Worte "Summus finis" in einem Kontext, der sich eindeutig auf Gott bezieht - und ganz zum Schluss der berühmte Violen-Kanon, der in sich zurückläuft, ein Sinnbild des ganzen "Spiels".

08.30 Uhr
Evangelische Perspektiven

Post-Evangelikalismus Die neue Suchbewegung im Netz Von Nadja Stempel Die Prognosen sind eindeutig: Die großen Kirchen verlieren jährlich scharenweise Mitglieder. Dennoch halten viele Ausgetretene an ihrem Glauben fest - ganz im Sinne eines "anonymen Christentums" wie es der katholische Theologe Karl Rahner einst beschrieben hat. Jenseits von Institutionen - Ortsgemeinden, Verbänden und christlichen Vereinen - erblüht im Netz eine ganz eigene Frömmigkeitsbewegung. Ihre Protagonisten in Podcasts, Blogs und in den Sozialen Medien verstehen sich als "post-evangelikal" und wollen eine neue Form von Frömmigkeit leben: frei, sozial und ökologisch engagiert. Doch wer sind die "Post-Evangelikalen? Und wie seriös sind ihre Botschaften? Nadja Stempel hat sich Podcasts und Prediger näher angesehen.

09.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

09.05 Uhr
Bayern 2 am Sonntagvormittag

Sonntagsbeilage: Kultur. Alltag. Feuilleton. 10.00 / 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.05 Uhr
kulturWelt

12.30 Uhr
radioTexte - Das offene Buch

13.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

13.05 Uhr
radioReisen

Wiederholung am Montag, 14.05 Uhr

14.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

14.05 Uhr
Diwan

15.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

15.05 Uhr
Hörspiel

Mit dem Hackenporsche die Revue für postheroisches Management tanzen Von Tina Klopp Mit Thomas Schmauser, Michaela Steiger und anderen Komposition: Michael Hoffmann Realisation: Tina Klopp BR 2014 Wiederholung am Montag, 20.05 Uhr Mit der Welt verhält es sich ein bisschen so wie mit dem Wetter - eigentlich ist es ganz okay. Nur die Menschen darin könnten ein bisschen freundlicher gucken. Sie, also die Künstlerin, will daran zunächst auch gar nichts ändern. Sie will nur ein wenig Aufmerksamkeit, vielleicht auch: gemocht werden. So fängt sie an, die Stadt mit ihren Handlungsanweisungen zu überziehen. Sie schleust ihre Botschaften ins Radioprogramm, jubelt sie ahnungslosen Flohmarktbesuchern unter oder versteckt sie hinter Fensterscheiben von Erdgeschosswohnungen diverser Großstädte. Und ob sie nun zum Krieg auf deutschen Kinderspielplätzen aufruft, Religionsversicherungen anbietet oder die Kollegen im Großraumbüro zu Umfragezwecken anstiftet, ihr Haar mit Pfirsichshampoo zu waschen und einen roten Pullover zu tragen - irgendwie nimmt das Unterfangen langsam Formen an, die einmal theoretisch überdacht gehörten. Zum Glück findet sich ein alter Bekannter, der den Spaß nicht nur von Anfang an beobachtet hat, sondern sich auch noch einbildet, ein bisschen Ahnung von Kunstgeschichte zu haben. Und der sich jetzt bereit erklärt hat, darüber zu sprechen. Tina Klopp, geb. 1976, Autorin, Lektorin, Journalistin, Redakteurin für Feature beim Deutschlandfunk. Hörspiele "Mein Gelb ist dein Grün" (BR 2008), "Im Dienst der Sache" (WDR 2011), "Erfolg!" (BR 2012), "Unheimliche Orte" (RB 2013).

16.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

16.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

17.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

17.05 Uhr
radioDoku

Nie im Kino - Staffel 2 #3 William Gibson versucht sich an "Alien 3" "Nie im Kino" ist zurück. Der Podcast über spektakulär gescheiterte Filmprojekte geht in die zweite Staffel. Wieder geht es um verzweifelte Regisseure, irre Drehbuch-Entwürfe und - kein Witz - brennende Giraffen. Christina Wolf und ihr Team durchforsten den Friedhof der Filmgeschichte nach den besten Filmen, die niemals fertig geworden sind. Die ersten zwei Alien-Filme sind Klassiker. Bei "Alien 3" läuft dann alles schief. Unzählige Drehbuchschreiber arbeiten sich Ende der 80er an Ripley und den Horror-Aliens ab. Jahrelang geht nichts weiter. Und doch sagen Fans: In dieser Zeit ist ein Drehbuch entstanden, das viel besser gewesen wäre, als der tatsächlich realisierte "Alien 3". Denn dieses Drehbuch stammt von keinem geringeren als Cyberpunk-Erfinder William Gibson.

17.30 Uhr
Bayern 2-Playlist

18.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

18.05 Uhr
Kulturjournal

19.30 Uhr
Musik für Bayern

Jewish Music Today - das 17. Internationale Klezmer Festival Fürth (2) Eine musikalische Nachlese mit Tobias Föhrenbach

20.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

20.05 Uhr
Bayerisches Feuilleton

Stadt - Land - Voll Bayern im Zeitalter der Überfüllung Von Thomas Kernert Wiederholung vom Samstag, 8.05 Uhr Ein Gespenst geht um in Bayern - das Gespenst der Überfüllung: Straßen voll, Parkplätze voll, S-Bahnen voll, Kneipen voll, Biergärten und -zelte voll, Kinos voll, Badeplätze voll, Berge voll, Supermarktkassen voll, Wartezimmer voll, Wohnungen voll (bzw. unbezahlbar). Bayern, so scheint es, wird immer enger und wuchtiger und verdichtet sich zu einem immer gigantischeren Semmelknödel. Das Volle wächst und gedeiht und zwingt uns im Kampf um die immer rarer werdenden freien Plätze zu immer peinlicheren Aktionen. Der hinlänglich bekannte Verkehrsstau am Sonntagnachmittag auf der A8 hat sich im Laufe der letzten Jahre zu einer flächendeckenden chronischen Obstipation fortentwickelt, die nach dringender Behandlung schreit. Nur wie? Einlauf, sprich: Freibier für alle? Bloß nicht!! Thomas Kernert, bekennender Kontaktallergiker und Eremit, gibt bessere Tipps ...

21.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

21.05 Uhr
das ARD radiofeature

Ein Feature über IS-Rückkehrer in Deutschland Von Joseph Röhmel BR 2020 Wiederholung vom Samstag, 13.05 Uhr Die Terrormiliz IS gilt militärisch als so gut wie besiegt. Mehrere Jahre machte sie das Kriegsgebiet im Irak und Syrien zu einem Sehnsuchtsort für viele junge Frauen und Männer aus Europa. Allein aus Deutschland zählt das Bundeskriminalamt mehr als 1.000 Ausreisen zum IS und anderen islamistischen Terrorgruppen. Ein Drittel ist laut BKA wieder zurück. Sicherheitsbehörden warnen: Von Teilen der Dschihad-Rückkehrer geht eine langfristige, kaum kalkulierbare Gefahr aus. "Ein besonderes Sicherheitsrisiko stellen Personen dar, die während ihres Aufenthaltes militärisch im Umgang mit Waffen und Sprengstoff geschult wurden oder Kampferfahrung gesammelt haben", schreibt BKA-Präsident Holger Münch in einem Sammelband zum Thema Radikalisierung. Die Behörden stehen vor nie dagewesenen Fragen: Wie reintegriert man Dschihadisten aus Kriegsgebieten? Wer distanziert sich glaubhaft von religiösem Fanatismus? Wer ist noch gefährlich? Wie schwierig ist es für geläuterte Rückkehrer in Deutschland wieder Fuß zu fassen? Im ARD radiofeature stehen zwei Rückkehrer im Mittelpunkt: Ein Anfang 30-jähriger Mann aus Bayern war bei der Al-Kaida-nahen Gruppe Junud al-Sham und sitzt seit 2014 im Gefängnis - unter anderem wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung. Eine 50-jährige Frau, die bei der Terrormiliz IS war, befindet sich seit ihrer Rückkehr auf freiem Fuß. Der Autor Joseph Röhmel spricht außerdem mit Behörden, Beratungsstellen und Bewährungshelfern über den Umgang mit Dschihad-Rückkehrern.

22.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

22.05 Uhr
Zündfunk Generator

Extremismus Theorie. Sind "Mitte" und "Ränder" ein Mythos? Von Ferdinand Meyen Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk Mercedes Kierpacz in Hanau, Enver Simsek in Nürnberg, Jana L. in Halle, Walter Lübcke in Kassel. Über 200 Menschen starben seit 1990 in der Bundesrepublik durch rechten Terrorismus. Trotzdem werden viele Politiker*innen nicht müde, auch auf die Gefahren für die "demokratische Mitte" durch Linksextremismus hinzuweisen. Ihre theoretische Grundlage: das "Hufeisenmodell". Es setzt Links - und Rechtsextremismus gleich, denn beide seien nicht mit den Grundsätzen der "demokratischen Mitte" vereinbar. Dieser "Zündfunk Generator" geht den Ursprüngen des Extremismus-Begriffs auf den Grund und fragt: Ist er heute zeitgemäß? Konnte ein Verfassungsschutz unter dem ehemaligen Präsidenten und heute erkennbar rechts gesinnten Hans Georg Maaßen nachvollziehbar beurteilen, was verfassungsfeindlich war und was nicht? Welche Rolle spielte der "Mythos Mitte" beim gesellschaftlichen Rechtsruck, den Parteien wie die AfD in den letzten Jahren vorangetrieben haben? Und wie könnte ein tragfähiger Extremismus-Begriff aussehen?

23.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

23.05 Uhr
Nachtmix

00.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

00.05 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (I)

Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie Es-Dur, KV 132 (MDR-Sinfonieorchester: Max Pommer); Eugen d'Albert: "Seejungfräulein", op. 15 (Viktorija Kaminskaite, Sopran; MDR-Sinfonieorchester: Jun Märkl); Wilhelm Albrecht Lütgen: Hornquartett Es-Dur, op. 19 (Leipziger Hornquartett); Franz Liszt: "Orpheus" (Dresdner Philharmonie: Michel Plasson); Carl Philipp Emanuel Bach: Konzert C-Dur, Wq 20 (Michael Rische, Klavier; Kammersymphonie Leipzig: Katharina Sprenger); Max Bruch: Symphonie Nr. 1 Es-Dur (Staatskapelle Weimar: Michael Halász)

02.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Frederick Delius: "North Country Sketches" (Bournemouth Symphony Orchestra: Richard Hickox); Ermanno Wolf-Ferrari: "Idillio-concertino", op. 15 (Albrecht Mayer, Oboe; Capella Bydgostiensis: Daniel Stabrawa); Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie A-Dur, KV 114 (Academy of St. Martin in the Fields: Neville Marriner); Johann Sebastian Bach: Sonate c-Moll, BWV 1017 (Isabelle Faust, Violine; Kristian Bezuidenhout, Cembalo); Henry Charles Litolff: Concerto symphonique Es-Dur, op. 45 - "National Hollandais" (Peter Donohoe, Klavier; BBC Scottish Symphony Orchestra: Andrew Litton)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Franz Liszt: "Franz Schuberts Märsche", Trauermarsch (Orchester Wiener Akademie: Martin Haselböck); Giovanni Pierluigi da Palestrina: "Stabat mater" (Gabrieli Consort: Paul McCreesh); Franz Schubert: Impromptu Es-Dur, D 899, Nr. 2 (Silke Aichhorn, Harfe); Antonio Salieri: Symphonie D-Dur - "Il giorno onomastico" (Lukas-Consort: Viktor Lukas)

04.58 Uhr
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