Konzerte

Samstag 13:05 Uhr SWR2

SWR2 Mittagskonzert

Kammerorchester Basel Sandrine Piau (Sopran) Leitung: Anne Katharina Schreiber Giuseppe Torelli: Concerto grosso No. 5 G-Dur op. 8 Nr. 5 Leonardo Leo: "Il Ciro riconoscuito", Arie "Rendimi il figlio mio (1. Akt) Nicola Porpora: "Angelica e Medoro", Arie der Angelica (2. Teil) Johann Adolf Hasse: Ouvertüre zru Oper "Cleofide" Johann Adolf Hasse: "Ruggiero", Arie "Farò ben io fra poco" Nicola Porpora: Sinfonia aus der Oper "Festa d" Imeneo" Nicola Porpora: "Polifemo", Arie "Smanie d"affanno" Giuseppe Torelli: Concerto grosso D-Dur op. 8 Nr. 11 Georg Friedrich Händel: "Rinaldo", Arie der Armida (2. Akt) (Konzert vom 25. Januar 2019 in Saanen)

Samstag 15:04 Uhr HR2

Musikszene Hessen

Aktuelle Berichte, Konzertmitschnitte und Hintergründe aus dem hessischen Musikleben

Samstag 15:05 Uhr BR-Klassik

On stage

Junge Interpreten Preisträgerin des Bundeswettbewerbs "Jugend Musiziert" Cosima Federle, Violoncello; Berenike Brusis, Klavier Peter Tschaikowsky: "Pezzo capriccioso"; Francesco Geminiani: Sonate C-Dur, op. 5, Nr. 3; Peteris Vasks: "Il pianissimo" Aufnahme vom November 2019 "On stage" ist die Plattform für begabte junge Musikerinnen und Musiker auf BR-KLASSIK. Diesmal im Fokus: die Cellistin Cosima Federle, die 2019 einen 1. Preis beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" in Halle gewann. Cosima Federle wurde am 2002 in Regensburg geboren. Mit 4 Jahren erhielt sie ihren ersten Cellounterricht, 2010 wurde sie in die Bayerische Frühförderklasse an der Hochschule für Kirchenmusik Regensburg bei Wolfgang Nüsslein aufgenommen. Seit März 2019 ist sie Jungstudentin bei Prof. Peter Bruns an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig. Im Oktober 2016 gewann sie beim 6.Internationalen Dotzauer-Wettbewerb in Dresden den 1.Preis. Im Sommer 2017 und 2018 wurde sie Stipendiatin des Projekts "Meisterschüler-Meister" in Schloss Neuhardenberg bei Jan Vogler. Außerdem wurde sie mit dem Musikpreis der Stadt Regensburg ausgezeichnet. Cosima Federle musiziert schon sehr lange mit ihrer Klavierpartnerin Berenike Brusis, mit der zusammen sie bereits mehrfach bei "Jugend musiziert" Preise gewann. Berenike Brusis begeistert sich neben dem Klavier auch für Ballett und hat das Jungstudium an der Ballettakademie der Hochschule für Musik und Theater München erfolgreich abgeschlossen. Nach ihrem Abitur begann sie im Wintersemester 2019 ein Klavierstudium am Conservatorio di Musica in Trento bei Massimiliano Mainolfi. Für BR-KLASSIK - Studio Franken spielten Cosima Federle und Berenike Brusis im vergangenen Jahr Werke von Francesco Geminiani, Peter Tschaikowsky und Peteris Vasks ein - in "On stage" sind sie nun zum ersten Mal zu hören.

Samstag 18:59 Uhr BR-Klassik

Jules Massenet: "Werther"

Drame lyrique in vier Akten In französischer Sprache Charlotte - Tatiana Troyanos Sophie - Christine Barbaux Werther - Alfredo Kraus Albert - Matteo Manuguerra und andere London Philharmonic Orchestra Leitung: Michel Plasson Aufnahme von 1979 Im Sommer 1885 fuhr Jules Massenet zu einer "Parsifal"-Aufführung nach Bayreuth. Er machte Station in Wetzlar - um das Haus zu besuchen, in dem Goethe sich über ein Jahrhundert davor zu seinem Roman "Die Leiden des jungen Werthers" hatte anregen lassen. Die vor Leidenschaft glühenden Briefe des melancholischen Schwärmers ließen Massenet nicht mehr los; in der überhitzten und tödlich endenden Dreiecksgeschichte hatte er einen emotional überwältigenden Opernstoff gefunden. Suggestive Bilder durchziehen das Werk, das 1892 in Wien uraufgeführt wurde: von der Mondnacht des Beginns über die Herbststimmung des zweiten Akts bis hin zu Werthers verzweifelter Ossian-Rezitation und seinem Tod in Charlottes Armen, während in der Ferne Kinder Weihnachtslieder anstimmen. Da auch die Metropolitan Opera New York von der Corona-Krise betroffen ist, können wir heute leider nicht die vorgesehene Live-Übertragung präsentieren. Zum Trost gibt es aber eine legendäre Aufnahme derselben Oper, die im Jahr 1979 in London stattfand: ein Juwel der Diskografie! So gibt es für Sie jetzt ein Wiederhören mit dem spanischen Tenor Alfredo Kraus (1927-1999). Er war einer der bedeutendsten Interpreten des Werther. Als seine Partnerin, in der Rolle der Charlotte, ist die 1993 verstorbene amerikanische Mezzosopranistin Tatjana Troyanos dabei. Das London Philharmonic Orchestra wird dirigiert vom heute 86jährigen Michel Plasson, einem Kenner der französischen Musikliteratur.

Samstag 19:00 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Oper

Jules Massenet "Werther", Oper in vier Akten Libretto: Edouard Blau, Paul Milliet und George Hartmann nach Johann Wolfgang von Goethe Werther - Alfredo Kraus, Tenor Charlotte - Tatiana Troyanos, Mezzosopran Sophie - Christine Barbaux, Sopran Albert - Matteo Manuguerra, Bariton Der Amtmann - Jules Bastin, Bass Johann - Jean-Philippe Lafont, Bass Schmidt - Philip Langride, Tenor Käthchen - Lynda Richardson Brühlmann - Michael Lewis Covent Garden Singers London Philharmonic Orchestra Leitung: Michel Plasson (Aufnahme von 1979)

Samstag 19:00 Uhr HR2

Die Oper "Werther" von Jules Massenet

Um die weiteren Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen hat auch die MET ihren Spielbetrieb einstellen müssen. Statt der Live-Übertragung aus New York hören Sie heute ein Juwel der Opern-Diskographie: Massenets "Werther" in der Aufnahme mit Alfredo Kraus und Tatiana Troyanos. Präsentiert von BR-Klassik.

Samstag 19:00 Uhr NDR kultur

Live aus der Metropolitan Opera New York

Jules Massenet: Werther Sophie: Erin Morley Charlotte: Joyce DiDonato Werther: Piotr Beczala Albert: Etienne Dupuis The Bailif: Alan Opie Schmidt: Tony Stevenson Johann: Philip Cokorinos Käthchen: Megan Esther Grey Chor und Orchester der Metropolitan Opera New York Ltg.: Yannick Nézet-Séguin

Samstag 19:30 Uhr Ö1

Live-zeitversetzt aus der MET - Jules Massenet: "Werther"

Mit Piotr Beczala (Werther), Joyce DiDonato (Charlotte), Etienne Dupuis (Albert), Erin Morley (Sophie) Metropolitan Opera Chorus, Metropolitan Opera Orchestra; Dirigent: Yannick Nézet-Séguin (zeitversetzte Live-Übertragung aus der Metropolitan Opera New York)

Samstag 20:04 Uhr rbb Kultur

BERLINER PHILHARMONIKER

Simon Rattle dirigiert die Berliner Philharmoniker Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur, op. 19 Mitsuko Uchida Jean Sibelius: Sinfonie Nr. 3 C-Dur, op. 52 Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll, op. 37 Mitsuko Uchida Konzertaufnahme vom 09.02.2010 in der Berliner Philharmonie Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 1 F-Dur, BWV 1046 Raphael Alpermann, Cembalo Daniel Stabrawa, Violine Konzertaufnahme vom 28.04.2004 in der Berliner Philharmonie Igor Strawinsky: L"oiseau de feu (Der Feuervogel) Konzertaufnahme vom 30.08.2014 in der Berliner Philharmonie

Samstag 20:04 Uhr WDR3

WDR 3 Konzert live

Mit Claudia Belemann Der Jazz-Tenor Håkon Kornstad Ein abendlicher Ausflug in die Salon-Atmosphäre der Schellack-Ära: Der Sänger, Kunstpfeifer und Saxofonist Håkon Kornstad spielt mit dem WDR Funkhausorchester Evergreens der Klassik. Håkon Kornstad pfeift, singt, spielt Tenorsaxofon, bedient ein altes Grammofon, eine Loop-Maschine und liebt Kontraste. Oper trifft Jazz, Nostalgie trifft Hightech, Caruso trifft Coltrane, Norwegen trifft Italien. Håkon Kornstad ist 2015 mit dem wichtigsten Jazzpreis seiner Heimat Norwegen ausgezeichnet worden. Er hat auf großen Jazz-Festivals gastiert und mit Anja Garbarek und Pat Metheny musiziert. Das WDR Funkhausorchester liefert zu seinem spezifisch weichen Sound die passende Salon-Atmosphäre aus der Schellack-Ära. Die musikalische Leitung hat Sarah Hicks. Sie gehört zu den interessanten Dirigentinnen, die derzeit international auf sich aufmerksam machen - nicht zuletzt mit ihrer Offenheit gegenüber den unterschiedlichsten Musikgenres. Sarah Hicks, die in Tokyo geboren und in Honolulu aufgewachsen, gilt außerdem als Spezialistin für Filmmusik. Richard Strauss: Auszüge aus der Suite "Der Rosenkavalier" / Morgen! Francesco Paolo Tosti: Ideale / Marechiare Håkon Kornstad: Plystre / Sweden Francesco Cilea: E la solita storia Edvard Grieg: Jeg reiste en deilig sommerkveld / En svane / En drøm Giacomo Puccini: E lucevan le stelle Giuseppe Verdi: Di tu se fedele Håkon Kornstad, Gesang und Saxofon; WDR Funkhausorchester, Leitung: Sarah Hicks Moderation: Ulrike Ferdinand Übertragung aus dem Kölner Funkhaus

Samstag 20:05 Uhr MDR KULTUR

MDR KULTUR in der Oper *

Benjamin Britten: Death in Venice Libretto: Myfanwy Piper nach Thomas Manns Novelle ,,Der Tod in Venedig" Mit Mark Padmore (Tenor) als Gustav von Aschenbach, Gerald Finley (Bass- Bariton) und Tim Mead (Counter-Tenor) sowie Chor und Orchester des Royal Opera Houses London Musikalische Leitung: Sir Mark Elder Aufnahme vom 06.12.2019, London, Royal Opera House (Teilwiedergabe) Moderation: Michael Ernst

Samstag 22:00 Uhr Bremen Zwei

Sounds in concert: Jazzfest Berlin 2019 (IV)

Konzertmitschnitte vom 3. November 2019, Quasimodo, Berlin und Haus der Berliner Festspiele Das zweite Jazzfest unter der künstlerischen Leiterin Nadin Deventer war in vielfacher Hinsicht herausfordernd. Es begann mit einem Groß-Event im ehrwürdigen Gropius-Bau. Anthony Braxton, von jeher ein eigenwilliger Intellektueller der Avantgarde, ließ unter der Überschrift "Sonic Genome" sechs Stunden lang die Räumlichkeiten des Ausstellungsbereiches bespielen. 60 MusikerInnen bewegten sich in Kleingruppen über Treppen und Flure und versammelten sich nach Lust, Laune und Intuition, um Kompositionen des gestandenen US-Amerikaners zu intonieren. Im Foyer des Haus der Festspiele in Wilmersdorf, Stammsitz des Festivals, hatte das KIM Collective aus Berlin eine klingende "Pilz"-Installation eingerichtet, in der zuweilen auch gekocht wurde - Steinpilze. Am letzten Konzert-Abend eroberte die bunt besetzte Truppe die Bühne des großen Saals, bezog allerdings auch Ränge, Unterbühne und die Aufbauten ein. Unter der thematischen Leitlinie "Kollektive, Communities und internationale Begegnungen" erklang viel Schroffes und Sprödes, wurde das Publikum (das zum Teil auf der Bühne oder auf Matratzen direkt davor lauschte) Zeuge von frei improvisiertem Austausch, von Resultaten spezieller Sound- und Form-Konzepte und von ungewöhnlichen stilistischen Kreuzungen. Beschlossen wurde der Festival-Jahrgang mit dem aktuellen Trio der französischen Vokalistin Laila Martial. Der weltmusikalisch getönte Ensemble-Sound ist vielfältig aufgefächert, angeführt von den Stimmeffekten der Leaderin. Zuvor hatte Anthony Braxton mit dem Zim Music-Ensemble Einblicke in seine von Kollektivimprovisationen geprägte Konzept-Welt gegeben. Die französische Pianistin Eve Risser wiederum bestritt einen kurzen Set an einem präparierten Klavier.

Samstag 22:05 Uhr Deutschlandfunk

Atelier neuer Musik

Neue Produktionen aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal Hinter der Mauer ein Garten Jeremias Schwarzers Soloprogramm mit Werken von Giacinto Scelsi, Hildegard von Bingen und persischer Ney-Musik Aufnahme vom Februar 2012 Am Mikrofon: Ingo Dorfmüller Die Gesänge der mittelalterlichen Nonne Hildegard von Bingen, der italienische Avantgardist Giacinto Scelsi und traditionelle persische Musik für die Ney, die orientalische Rohrflöte: Was haben diese zeitlich und kulturell so weit voneinander entfernten Musikstile miteinander zu tun? Sie alle basieren in der einen oder anderen Form auf Modi, also fixierten Tonskalen. Allen drei Musikstilen ist außerdem gemeinsam, dass durch sie eine Idee des Göttlichen, der Transzendenz projiziert werden soll. Und hier geschieht das durch nur einen Musiker und sein Instrument: die Blockflöte. Keine Stimme, kein Zusatzinstrument, keine Elektronik: nur im Klang schwingender Atem. Doch die abstrakten Überlegungen und die klangliche Reduktion sind nur der Rahmen, eine Mauer gleichsam um einen vielfältig blühenden Klang-Garten. Denn natürlich sind diese Musiken trotz ihrer inneren Verwandtschaft völlig verschieden. Und es ist auch nicht nur eine Blockflöte im Spiel: Sondern nach und nach erschließt sich der ganze Reichtum dieser Instrumentenfamilie, von der abgründigen Kontrabasslage bis zum lichten Sopran, und das in einer Vielfalt von Spieltechniken, Artikulationen und Klangfarben, die immer wieder überrascht.

Samstag 22:05 Uhr NDR Info

Jazz Konzert

Sylvain Rifflet Jon Irabagon "Perpetual Motion - a Celebration of Moondog" NDR-Aufnahme aus dem Rolf-Liebermann-Studio vom Februar 2020 Am Mikrofon: Felix Tenbaum Erstsendung am Sonnabend, Wiederholung am Dienstag auf NDR Blue 22:30 - 22:35 Uhr Nachrichten

Samstag 23:04 Uhr rbb Kultur

LATE NIGHT JAZZ

mit Ulf Drechsel Jazz aus Berlin: Uschi Brüning & Christian von der Goltz Sie kann alles singen: Chansons, freien Jazz, Blues, Jazz-Standards. Ihre Stimme ist unverkennbar. Die Stimme von Uschi Brüning, die durch die einfühlsamme Piano-Begleitung von Christian von der Goltz auf besondere Weise zum Strahlen gebracht wird. Konzertaufnahme vom 4. Februar 2020, Berlin, Jazzclub A-Trane bis 00:00 Uhr

Samstag 23:10 Uhr Ö1

Die Ö1 Jazznacht

Ursula Reicher im Interview und mit "The Void Quintet" im Wiener RadioCafe. Jazz aus Aserbaidschan: Rain Sultanov Die 1992 in der Südoststeiermark geborene Ursula Reicher, die seit 2010 in Graz lebt, macht seit einigen Jahren als Sängerin, Pianistin und Komponistin in unterschiedlichsten Stil-Kontexten auf sich aufmerksam, etwa im "Street View Dixie Club" oder im von Ed Partyka geleiteten "Graz Composers Orchestra". Reichers Vorzeigeprojekt ist indessen das Kammer-Jazz-Ensemble "The Void Quintet", mit dem sie 2019 das bemerkenswerte Album "Globular Cluster" vorlegte. Ursula Reicher steht hier ein Blechbläserquartett gegenüber, bestehend aus je zwei Trompeten und Posaunen. Und die Musik ist erst recht ungewöhnlich: Harmonisch dicht gefügte, mitunter an zeitgenössische Fanfaren und Choräle erinnernde Bläsersätze vernimmt man da, in die sich organisch improvisierte Linien einfügen, und die von Klavier und Stimme mitunter in Richtung Songform gelenkt werden. Verena Göltl präsentiert das Konzert von "The Void Quintet" (mit Dominic Pessl, Gerhard Ornig, Adam Ladányi und Johannes Oppel) vom 14. Februar 2020 im Wiener RadioCafe, aufgenommen in der Reihe "5 Mio. Pesos", und bittet Ursula Reicher zum Gespräch. Außerdem: Musik von Rain Sultanov, der als Saxofonist, Jazzhistoriker und Gründer des Baku Jazz Festival eine zentrale Stellung in der aserbaidschanischen Musikszene innehat. Ein Beitrag zum Aserbaidschan-Schwerpunkt in der Ö1 Reihe "Nebenan". Gestaltung: Verena Göltl

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